Cassiopeia

Adresse: Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Dirty, loud and urban – das Cassiopeia Berlin

Fast alle Musikgenres dringen im Cassiopeia Berlin in die Gehörgänge der Gäste. Auf einer äußerst großen Fläche geben sich die verschiedenen Musiker alle Mühe, die Partygäste zur Ekstase zu bringen. An 6 Tagen die Woche pilgern Berliner und Nicht-Hauptstädter zum RAW-Gelände nahe des Warschauer Bahnhofs, um hier zu feiern und abzurocken. Hier vereinen sich die Geschmäcker der Großstadt – urban und alternativ.

Das Cassiopeia Berlin: Spaß, Kultur und Party auf über 4000 m²

CassiopeiaAlte Gebäude, marode Mauern und alles andere als sauber gepflasterte Wege erwarten den Gast des Cassiopeia Berlin, denn jener Club reiht sich unter die vielen Locations, die sich auf dem RAW-Gelände in der Nähe der Warschauer Straße angesiedelt haben. Mit einer Fläche von 4000 m² übernimmt das Cassiopeia Berlin dabei jedoch eine Sonderstellung ein, weil es neben dem Club auch noch ein Gelände mit Biergarten, Kletterturm und Skater-Halle bietet – viel Kultur und Abwechslung und jede Menge Platz für Gäste. Irgendwie schon „typisch Berlin“. Zu erreichen ist der Club mit sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln, die die BVG zu bieten hat.

Durch das große Tor in der Revaler Straße gelangt man auf den Hof des Cassiopeia Berlin. Aus Richtung Warschauer Straße kommend, sieht man an der linken Säule des Eingangs in weißen Lettern auf gelbem Untergrund relativ unauffällig den Namen der Location. Im Sommer lockt der Biergarten mit einem kühlen Blonden und einer Atmosphäre zum Wohlfühlen. Man darf noch erwähnen, dass die Umgebung künstlerisch (Street-Art versteht sich) sehr bunt ist, sodass das Cassiopeia Berlin den etwas anderen Biergarten im Vergleich zum bayrischen Original bietet. Spaß macht's hier aber nicht weniger, vor allem dann, wenn die Deutschlandspiele während EM und WM übertragen werden.

Die Skater-Halle des Cassiopeia Berlin mit Indoor-Halfpipe lockt unzählige Skater an, die eine gemeinsame Zeit verbringen wollen. Wer hingegen einen Gleichgewichtssinn wie eine Wippe hat und deshalb mit Boards jeglicher Art nicht viel anfangen kann, fühlt sich eventuell vom Kletterturm angezogen. Liebevoll „Kegel“ genannt, erstürmen hier Anfänger und Erfahrene den Gipfel des Turms, von welchem man das über 100 Jahre alte Gelände aus ungewöhnlicher Perspektive überblicken kann.

Bis auf Montag Musik satt – Ansonsten immer volle Pulle - Typisch Cassiopeia Berlin

CassiopeiaWer das RAW-Gelände nur im Dunkeln kennt, weil er die Clubs hier nur nach dem Sonnenuntergang aufsucht, und dies auch beibehalten möchte, sollte dem Cassiopeia Club Beachtung schenken. Von Dienstag bis Sonntag öffnet jener die Tore für das Partyvolk aus den Bereichen Rock, Punk, Hip Hop/Rap und auch Elektro. Subgenres dieser Musikrichtungen werden natürlich auch gespielt, denn das Cassiopeia Berlin folgt nicht irgendwelchen Trends, sondern bleibt sich treu und lädt die Acts ein, die vom Betreiber gern gesehen werden.

So werden monatlich Hip Hop Klassiker bei „Born 2 Roll“ durch die Soundanlage gejagt – „dicke Bässe und schnelle Reime“ heißt es dann zumindest auf dem Floor im unteren Bereich. Denn oben und im „Backyard“ läuft dann ein wenig andere Musik mit Funk, Soul und Club Classics. Diese und ähnliche Mischungen machen das Cassiopeia Berlin dabei für ein breites Publikum interessant. Doch nicht nur an einem Tag laufen verschiedene Genres durcheinander, sondern auch innerhalb der Woche gibt es eine Abwechslung, die ihresgleichen sucht.

Feiern mittwochs die Hip Hopper ihre Golden Age Klassiker zu „BEATEVOLUTION“, so rast jeden ersten Freitag im Monat bei der „College Rock“ Party dem Namen entsprechend Punk-Rock, Alternative und Indie durch die Köpfe der Cassiopeia Berlin Besucher. Doch auch elektronische Klänge wie Drum'n'Bass, Dubstep und Jungle finden häufig Einzug. Ska, Musik der 60er, 70er, 80er und 90er sowie Reggae sind ebenfalls in der Playlist vertreten. Das Programm lässt also kaum etwas zu wünschen übrig und die Live-Acts im Cassiopeia Berlin unterstreichen diese breite Auswahl eindrucksvoll.

Gute Preise, tolle Stimmung und eine Würstchenbude im Cassiopeia Berlin

Die Preise für Bier und andere Getränke sind durchschnittlich bis günstig und in allen Bereichen des Berliner Clubs erhältlich. Auch der Eintritt ist meist ziemlich preiswert. Toiletten gibt es auf der oberen Etage, wo man auch mal die Beine hochlegen kann. Für das leibliche Wohl abseits der Flüssigkeitsversorgung sorgt eine kleine Bude im äußeren Bereich vom Cassiopeia Berlin, bei der sich vor oder nach einem Event gestärkt werden kann.

Das gesamte Interieur würde von vielen als „heruntergekommen“ bezeichnet werden und manchmal kann man sich wirklich nicht sicher sein, ob der Dreck vom Vortag tatsächlich entfernt wurde oder nicht. Aber zumindest die Tresen werden regelmäßig abgewischt und warten nur geradezu darauf, einen guten Schluck Bier in Empfang nehmen zu dürfen. Demgemäß ausgelassen und gut ist die Stimmung im Cassiopeia Berlin, da niemand einen Gedanken an Sauberkeit und Etikette verliert.

Der Dresscode kann als „alternativ“ bezeichnet werden wie auch die Klientel, denn richtig gekleidet ist die Person, die sich dem jeweiligen Act oder der Feier im Cassiopeia Berlin entsprechend angezogen hat und sich einigermaßen benimmt. Das dürfte den meisten also keine Schwierigkeiten bereiten. Das Durchschnittsalter ist durchwachsen und auch stark vom Event abhängig, aber generell fühlen sich junge Abiturienten im Cassiopeia ebenso wohl wie junggebliebene 40-Jährige.

Fazit: Schon ein bisschen schäbig, aber dennoch gut

Freundet man sich mit einem mehr als industrial eingerichteten Interieur an und stört es einen nicht, wenn man von Punk-Klängen in der einen Etage zu Hip Hop-Beats in dem anderem Stockwerk gelangt, dann kann man viele schöne Abende im Cassiopeia Berlin erleben. Wie alle alternativen Clubs spricht jedoch auch das Cassiopeia zwar nicht nur eine, dafür aber mehrere spezielle Hörerschaften an. Generell bietet dieser Club auf dem RAW Gelände jedoch für zahlreiche Geschmäcker reichlich Abwechslung und eine gute Gelegenheit, um auch an Wochentagen gepflegt auszugehen und abzurocken.

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