Last Cathedral

Adresse: Schönhauser Allee 5, 10119 Berlin

Horror Rock Bar in Berlin – Last Cathedral

Gruftige Outfits, lange Haare, teilweise noch längere Bärte und die deutlich dominierende Farbe Schwarz – wer sich in Berlin diesen Umständen ausgesetzt fühlt, hat gute Chancen im Last Cathedral gelandet zu sein. In dieser Bar mit der Wendeltreppe mischen sich Elemente von Friedhöfen mit alten (dunklen) Schlössern und Gruften – schaurig-interessant also.

Last Cathedral Berlin: Dunkle Ecken, Kerzenlicht und Mittelalter-Atmosphäre

Last CathedralDie Schönhauser Allee ist eine wichtige Straße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und beherbergt zahlreiche Bars und Veranstaltungsorte. Dass sich dort auch die Horror-Bar Last Cathedral eingenistet hat, fällt den meisten Besuchern und Bewohnern dieser Straße wohl gar nicht auf. Denn sehr unscheinbar prangt neben der Nummer 5 ein grünes Schild mit bronze- bis goldfarbener Schrift mit dem Namen der Location – was sich im Inneren abspielt, bleibt dem unwissenden Passanten verborgen.

Betritt man jedoch voller Wagemut das Last Cathedral, eröffnet sich einem eine eigene kleine Welt inmitten der Hauptstadt. Eine Stahl-Wendeltreppe führt den Besucher hinunter in einen großen Saal, der schon fast einer Kathedrale gleicht. Die Dekoration führt aber eher dazu, dass man sich im Last Cathedral so fühlt, als sei man in einer Gruft oder einem Mausoleum gelandet – dunkle Wände, Staub, Totenschädel, Skelette, Fledermäuse und Spinnen zieren Wände, Tische und Bar. Die Atmosphäre ist somit eine Mischung aus Geisterbahn und Friedhof und das Licht scheint – egal wo man sich befindet – von Kerzen zu stammen.

Hier fühlen sich nicht nur die Anhänger von Metal und Rock wohl, auch „Normalos“ können in diese Welt eintauchen. Ein kleiner Dancefloor bietet Raum zur körperlichen Entfaltung für Gäste aus Berlin und Umgebung. Ansonsten wird an Bar und Tischen entspannt, geredet und getrunken.

Rockige Parties, dunkle Feste und ausgelassene Stimmung – Last Cathedral

Last CathedralWer das Last Cathedral betreten möchte, sollte sich ab 20  Uhr, wenn diese Tanzbar öffnet, auf den Weg machen. Einen Dresscode im herkömmlichen Sinne gibt es im Last Cathedral Berlin nicht, aber einfach, damit es passend ist, sollten knallig-bunte Kleidungsstücke im Schrank bleiben und dafür die schwarzen, grauen und braunen Shirts, Hosen und Schuhe die Besucher kleiden.

Allgemein ist das Ambiente des Last Cathedral zwar düster und gruftig, die Stimmung hingegen immer gut und ausgelassen. Dies liegt vor allem daran, dass hier Charthits und Pop-Musik den Weg auf die Playlist eben nicht finden. Dominiert wird die akustische Kulisse des Last Cathedral von hartem Rock, Metal, Gothic und Hardcore. Doch auch Klassiker romantischer Tage und der 20er Jahre erklingen ab und an. Auch dem Elektro wird im Last Cathedral der Zugang zu den Boxen nicht gänzlich verwehrt, existiert doch das Untergenre des „Dark Elektro“ mit stampfenden Bässen und elektrisch verzerrten und düsteren Melodien.

Prinzipiell richtet sich die Musik jedoch nach den Events. Jeden Mittwoch lädt das Last Cathedral zu „METAL to the CORE“ Anhänger von Nu Metal, Hardcore und klassischen Metal mit freiem Eintritt ein. Freitags hingegen steht bei der „Night of the Vampires“ alles im Zeichen von gutem alten Rock, Gothic und NDH – auch wird es hier ab und an mal elektrisch. Bis 23 Uhr kommt man dann ohne Eintritt in die letzte Kathedrale, danach müssen 3 Euro bezahlt werden. Der Eintritt richtet sich ebenfalls nach den Events, hält sich aber immer in Grenzen.

Einfallsreiche Events und mietbare Location – das zeichnet das Last Cathedral aus

Last CathedralNatürlich dürfen bei einer Bar wie dem Last Cathedral auch mittelalterliche Events nicht fehlen: Die Mittelalter-Parties erfreuen sich stets größter Beliebtheit, wenn Gauner und Gunkler ihre Musik live performen. Braune Gewänder und langes Haar sind dann kein Grund für Ekel und Scham sondern einfach nur passende Accessoires für eine atmosphärische Feier. Getränke mit bezeichnenden Namen wie Gehirn oder Geweihtes Wasser fügen sich in das Gesamtbild, auch wenn die Preise ein wenig über dem Durchschnitt liegen.

Des Weiteren ist im Last Cathedral Berlin eine VIP-Gallerie mietbar, welche Platz für bis zu 40 Personen bietet, die eine Party der etwas Anderen Art feiern möchten. Doch nicht nur für Feiern bietet sich das ungewöhnliche Feeling dieser Bar an, denn auch für Foto-Shootings und Interviews mit Größen der Metal- und Rockszene kann das Last Cathedral genutzt werden. Kein Wunder also, dass Ikonen des Genres wie Marylin Manson oder die Band Placebo bereits das Last Cathedral aufgesucht haben.

Fazit: Der Teufel im Detail – Last Cathedral

Bei der Konzeption und Einrichtung dieser Bar wurde an so gut wie alles gedacht. Nicht nur die Einrichtung überzeugt Grufties und interessierte Besucher gleichermaßen, sondern auch die Mischung der Musikstile und das Publikum. Wer einmal abseits von Chart- und Radiomusik feiern möchte oder einfach nur mal einen Cocktail auf ungewöhnliche Weise genießen will, wird im Last Cathedral viel Freude haben.

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