EASY Danceclub Selm

Adresse: Industriestraße 16, 59379 Selm

Eine Caféteria, Lounges mit Cocktailbar und eine Außenbar im 1000 Quadratmeter großen Garten sollen den Besuchern Entspannung bieten. 

Zum Konzept gehöre auch die richtige Beleuchtung. Da werden einige der Disco-Besucher von einst feuchte Augen bekommen, denn: Das legendäre Traverssystem für die Beleuchtung wurde vom damaligen Skylab übernommen. Die Musikanlage werde die Gäste mit 50.000 Watt beschallen.

Sie gehörte einst zu den größten Discotheken Nordrhein-Westfalens. Wochenende für Wochenende pilgerten Massen nach Selm, um hier zu feiern. „Skylab“, „Magic 3“, Nightlife“ oder auch „Art of Nightlife“ nannten die jeweiligen Betreiber die Diskothek an der Industriestraße. Lange ist es ruhig gewesen. Jetzt öffnet sie wieder.

Und zwar unter dem Namen „Easy Danceclub“. Eröffnung – in der Partysprache heißt das „Grand Opening“ – ist am Freitag, 5. September, und am Samstag, 6. September, jeweils um 22 Uhr. Was geplant ist, schildert Matthias Kröger, Geschäftsführer der Easy

Gastro GmbH, im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten.

„Wir werden freitags ab 22 Uhr für Leute ab 16 Jahren öffnen. Samstags ist ebenfalls ab 22 Uhr geöffnet, dann aber erst für Leute ab 18.“ Während in der großen Halle freitags mehr elektronische Klänge in Verbindung mit dem besten aus Black-Music und samstags „Mainstream“-Musik zum Tanzen einladen, ist die kleinere der beiden Hallen Chart-Musik, Partyhits und Schlagern vorbehalten. „Es sind also auch Ältere willkommen“, sagt der 45-Jährige.

Eine Caféteria, Lounges mit Cocktailbar und eine Außenbar im 1000 Quadratmeter großen Garten sollen den Besuchern Entspannung bieten. „Das alles in einem angenehmen Ambiente“, meint Kröger.

Zum Konzept gehöre auch die richtige Beleuchtung. Da werden einige der Disco-Besucher von einst feuchte Augen bekommen, denn: „Das legendäre Traverssystem für die Beleuchtung werden wir vom damaligen Skylab übernehmen.“ Die Musikanlage werde die Gäste mit 50.000 Watt beschallen.

Das war aber auch schon alles, was an frühere Zeiten erinnert. Kröger: „Ansonsten haben wir komplett entkernt. Wir haben ja den Stil der 1980er Jahre vorgefunden. Allein fünf Container haben wir bereits jetzt schon entsorgt.“ Jetzt sollen modernes Interieur, aktuelle LED-Technik und eine große Lasershow beweisen, dass die Zeit einer guten Diskothek mit ambitioniertem Gastronomie-Konzept noch lange nicht vorbei ist.

Um das Konzept zu verwirklichen, verkleinert die Easy Gastro GmbH die vorhandene nutzbare Fläche von 4000 auf 3000 Quadtratmeter. Zäune grenzen einen immer noch großzügigen Gartenbereich ab. Die zweite Etage bleibt zunächst geschlossen.

Bis zu 130 Mitarbeiter im Monat sollen sich dann um die Gäste kümmern. Derzeit läuft auf der Homepage das Bewerbungsverfahren für Mitarbeiter für die Kasse, die Theke, die Reinigung, die Cocktailbar, die Werbung, die Garderobe, den Service sowie den Bereich Foto/Video.

„Wir werden ständig einen Sicherheitsdienst innen und außen einsetzen“, versichert Kröger. Überwachungskameras werden innen und außen laufen.

Wer sich noch bewerben möchte: Freitags laufen von 17 bis 19 Uhr die Castings direkt vor Ort an der Industriestraße 16.

Am Eröffnungswochenende wird es DJ-Auftritte geben, einen Empfang und ein Feuerwerk. Einen der DJs, die regelmäßig zum Einsatz kommen, werden die Selmer kennen. Dirk Neuenfels hat schon das jüngere Stadtfest-Publikum begeistert.

Apropos lokale Aspekte: „Wir streben Kooperationen mit allen Schulen in der Umgebung an“, kündigt Matthias Kröger an. Geplant sei, mit den Schulen im Easy Danceclub zu feiern, „Damit zum Beispiel die Abiturienten ihre Kasse füllen können und nicht auswärts feiern müssen.“ Und Public Viewings könnten auch im Garten oder auf dem großen Parkplatz des Easy Danceclubs laufen.

Es scheint, als ob die Discothek sich ganz auf Selm einstellt und kein Dasein abseits aller Öffentlichkeit fristen will. Was vielleicht auch an der Lokalkompetenz des Geschäftsführers liegt. Matthias Kröger hat früher selbst als DJ an der Industriestraße 16 in Selm Platten aufgelegt, kennt die Stadt also…

Quelle: Ruhr Nachrichten